Innovationen aus Weser-Ems

Innovation in der Daseinsvorsorge

„Daseinsvorsorge“ sieht heute und in Zukunft anders aus als vor zwanzig Jahren. Die besonderen demografischen Entwicklungen, mit denen Weser-Ems konfrontiert sein wird und die Digitalisierung bedeuten neue  Herausforderungen und zugleich Chancen für die gesamte Region. Diese beiden „Megatrends“ werden nahezu alle Lebensbereiche durchdringen. Damit in Verbindung stehen der Wandel der Arbeitswelt und ein weiter steigender Fachkräftebedarf in Weser-Ems.

All das wird sich in Verbindung mit der sehr heterogenen, stark ländlich geprägten Raumstruktur ganz maßgeblich auf die zukünftige Sicherung der Daseinsvorsorge in Weser-Ems auswirken; sie bilden das besondere Umfeld für regionales Handeln. Innerhalb dieses Umfeldes fokussiert sich die Region Weser-Ems auf vier Themenfelder, in denen aus regionaler Sicht besondere Notwendigkeiten und zugleich Chancen für eine zukunftsorientierte, innovative Daseinsvorsorge bestehen:

 

 

Für diese vier Themenfelder hat Weser-Ems in dem Masterplan "Innovation in der Daseinsvorsorge" Herausforderungen und Bedarfe und den prioritären Handlungsbedarf im Hinblick auf die Sicherung einer nachhaltig bedarfsgerechten Daseinsvorsorge für die Region definiert. Dabei fokussiert man sich in jedem Themenfeld auf die Erwartungen der Menschen, den erkannten Innovationsbedarf sowie förderliche Ansätze für Kooperation und Vernetzung.

Für die Umsetzung des Masterplans, die nach Maßgabe der jeweiligen Akteure bzw. Entscheidungsträger auf lokaler Ebene, auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte oder der Region insgesamt erfolgen soll, sind drei Bausteine definiert. In einem ersten Schritt geht es zunächst umd die Information und Vernetzung der Akteure.  Zweiter Baustein ist die Initiierung bzw. Unterstützung von konkreten Maßnahmen und Projekten – ggf. als Modell- und Demonstrationsvorhaben und in neuen oder interkommunalen Akteurskonstellationen. Der dritte Baustein betrifft die bedarfsgerechte (Neu-)Ausrichtung von Förderinstrumenten und Regelwerken.