Innovationen aus Weser-Ems

Bioökonomie

Die Region Weser-Ems hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem der leistungsfähigsten Agrarwirtschaftsräume der Erde entwickelt. Die Bioökonomie bildet von der Agrarwirtschaft ausgehend ein Wertschöpfungsnetzwerk, in dem die verschiedenen bio-basierten Wirtschaftszweige durch Güterströme miteinander verflochten sind.

 

Früher lag der Schwerpunkt der Agrar- und Ernährungswirtschaft eindeutig in der Produktion von Futter- und Lebensmitteln. Seit Ende der 90er Jahre haben die nachwachsenden Rohstoffe mit ihren stofflichen und energetischen Nutzungen deutlich an Bedeutung gewonnen.

Zahlreiche Unternehmen in Weser-Ems geben in ihren Branchen einen sehr hohen Leistungsstandard vor. Von Vorteil ist, dass die Wertschöpfungsketten der Bioökonomie mit der starken landwirtschaftlichen Basis und den vor- und nachgelagerten Bereichen in der Region Weser-Ems vollständig vorhanden sind. Erfolgsfaktoren sind das (noch stark) familiengeführte Unternehmertum, eine intensive Kooperationskultur und die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die eine hohe Dynamik und Flexibilität ermöglichen.

  • Weser-Ems weist ca. 16 % der Beschäftigten des Agrarsektors in Deutschland auf.
  • Die Ernährungsbranche stellt innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes in Niedersachsen sowohl hinsichtlich des Umsatzes als auch bezüglich der Bedeutung für den Arbeitsmarkt den zweitwichtigsten Wirtschaftszweig nach dem Fahrzeugbau dar.
  • In Weser-Ems finden sich 99 Betriebe mit 4.447 Beschäftigten im Bereich der Agrartechnik.
  • Über ein Drittel aller niedersächsischen Baumschulbetriebe findet sich allein im Landkreis Ammerland.
  • Der Schwerpunkt der niedersächsischen Ernährungswirtschaft findet sich im ehemaligen Regierungsbezirk Weser-Ems, wo mit 279 Unternehmen etwa 43 Prozent aller in Niedersachsen mit der Erzeugung von Nahrungs- und Futtermittel beschäftigten Betriebe angesiedelt sind.